Digitaler Staat

Wir wollen offene, digitale und transparente Verwaltungsdaten

In der öffentlichen Verwaltung entstehen viele Daten. Wissenschaft, Wirtschaft und Zivilgesellschaft profitieren von diesem Schatz, wenn sie ihn heben können. Deshalb stellen wir sie als Open Data bereit und stärken die Datenkompetenz in den Behörden.

Die Ziele: Offene Daten sorgen für mehr Gemeinwohl

Informatikerin Rebecca ist besorgt: Die Bäume in der Stadt sehen nach vielen trockenen Monaten krank aus. Auf der Suche nach einer Lösung stößt sie online auf das Projekt „Gieß den Kiez“ aus Berlin. Die Plattform bietet Informationen über die Bäume in der Nachbarschaft und wer sie gießt – man kann die Bäume sogar adoptieren. Das Gleiche könnte es doch genauso für ihre Stadt geben, denkt Rebecca.

Gemeinsam mit ihrem Freund Andrej, der bei der Stadtverwaltung arbeitet, nimmt sie die Umsetzung in Angriff. Die notwendigen Daten stehen zur Verfügung: Alle Stadtbäume sind auf einem Portal aufgelistet, ihr Zustand wird sogar regelmäßig aktualisiert. Da der Code für die Plattform „Gieß den Kiez“ als Open Data vorliegt, entwickeln Rebecca und Andrej auf dieser Grundlage eine Baum-Plattform für ihre Stadt. Tatsächlich stößt sie bei den Bürgerinnen und Bürgern auf große Resonanz: Schon im nächsten Sommer sehen viele Bäume wieder gesünder aus.

Die Wege: Datenlabore und ein Rechtsanspruch auf Open Data 

Die Daten sind da, sie müssen nur verwendet werden. Wir strukturieren sie und machen sie zugänglich, damit Zivilgesellschaft, Wirtschaft, Wissenschaft und die Verwaltung selbst sie nutzen können. So entstehen innovative digitale Lösungen, für das Gemeinwohl und für den Wirtschaftsstandort Deutschland. Deswegen setzen wir die Open-Data-Strategie um und wir stellen sicher, dass Daten für alle bereitgestellt werden – auch, indem wir einen Rechtsanspruch auf Open Data einführen werden. 

Die Umsetzung: Open Data in den Arbeitsalltag integrieren 

 2025 sollen in Deutschland:

  1. alle Bundesministerien Open Data angemessen zur Verfügung stellen und den Nutzen ihrer Daten bekannt gemacht haben.  

  2. alle Ministerien Datenlabore eingerichtet haben. 

  3. deutlich mehr und bessere Daten für alle bereitstehen. 

  4. das Bereitstellen und Bewerben von Open Data zum Arbeitsalltag in Bundesbehörden gehören. 

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