Bühnenbild - Mann und Frau schwanger mit Laptop

Vernetzte Gesellschaft

Wir wollen im Digitalen allen Menschen die gleichen Chancen geben

Das digitale Leben soll allen Bürgerinnen und Bürgern Erleichterungen bringen. Damit das gelingt, beseitigen wir Barrieren: So können sich Menschen unabhängig von Alter, Geschlecht, sexueller Orientierung, Herkunft und Behinderung sicher im Netz bewegen.

Der Weg: Wir sorgen für einen sicheren Zugang ohne Hürden

Die digitale Welt muss alle einschließen. Einige Gruppen brauchen unsere besondere Aufmerksamkeit: Ältere Menschen benötigen Hilfe bei der Anwendung von Technologie, Kinder und Jugendliche müssen vor den Gefahren der digitalen Welt geschützt werden. Frauen, Menschen mit Einwanderungsgeschichte sowie Homosexuelle, Bisexuelle, Transgender und queere Menschen (LGBTQI+) dürfen nicht Opfer von Diskriminierung sein. Wer eine Behinderung hat, soll im digitalen Raum eine Welt ohne Barrieren vorfinden.

Der „Digitalpakt Alter‟ will ältere Menschen ermuntern, am digitalen Leben teilzunehmen. Das Forschungsprogramm „Miteinander durch Innovation‟ erkundet neue Wege, gemeinsames Handeln zu fördern und Freundschaften zu stiften. Das Forschungsprojekt „KI-Kompass inklusiv‟ kümmert sich ganz besonders um Menschen mit Behinderungen, mithilfe Künstlicher Intelligenz. Die Initiative „Gutes Aufwachsen mit Medien‟ gibt Eltern, Lehrkräften und Kindern Orientierung. Sie finden dort Rat von Fachleuten und Empfehlungen anderer Eltern.

Die Digitalisierung schafft neue Chancen. Dafür steht der „Digitale Familienassistent“: Als zentrale Online-Hilfe für junge und werdende Familien soll er ein Informationspunkt sein und zugleich den Weg zu Geld- wie auch Beratungsleistungen weisen. Damit Eltern mehr Zeit mit der Familie verbringen als mit Papieranträgen.

Der Zeitplan: Ein Familienassistent und der KI-Kompass inklusiv kommen

2025 sollen in Deutschland

  1. Bund, Länder, Städte und Gemeinden sowie freie Träger einen gemeinsamen Weg gehen, um die Kinder- und Jugendhilfe zu digitalisieren. Digitale Werkzeuge sind ein Teil der Beratung.

  2. mindestens 10 Prozent (werdender) Familien beim Digitalen Familienassistenten Rat und Hilfe finden.

  3. Menschen mit Behinderungen und ältere Menschen besser am digitalen Leben teilhaben. Für Seniorinnen und Senioren soll es an mehr als 200 Erfahrungsorten mehr als 350 Angebote geben.

  4. Einrichtungen, die Menschen ins Berufsleben eingliedern, dank des Projekts „KI-Kompass inklusiv“ Assistenztechnologien nutzen, die auf Künstlicher Intelligenz basieren.

  5. mehr Frauen in der IT-Branche arbeiten, an Digital-Fortbildungen teilnehmen und einen Homeoffice-Arbeitsplatz haben.